Köln (SID) - Michael Schumachers Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, "der sehr lange dauern kann". Das bestätigte am Donnerstag Schumachers Managerin Sabine Kehm in einem offiziellen Statement. Es sei ursprünglich "die klare Absprache zwischen allen Beteiligten" gewesen, "diese Information zum Schutz der Familie erst zu kommunizieren, wenn sich dieser Prozess konsolidiert hat". Über Zwischenschritte werde man "keine Auskunft geben".

Darüber hinaus, so heißt es in dem Statement weiter, bitte Schumachers Familie "erneut um Respekt für ihre Privatsphäre, das Arztgeheimnis und darum, die behandelnden Ärzte nicht in ihrer eigentlichen Arbeit zu stören. Gleichzeitig möchte sie sich nochmals für die weltweite Anteilnahme bedanken."

Schumacher hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember im französischen Meribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und war seither von den Ärzten in der Uniklinik Grenoble im künstlichen Koma gehalten worden.