Berlin (dpa) - Nach den Grünen fordert auch die Linkspartei den Stopp eines milliardenschweren Rüstungsgeschäfts mit Saudi-Arabien, für das der Bund eine Bürgschaft plant. Waffen für Saudi-Arabien seien Waffen für ein autokratisches Regime und potenzielle Waffen für einen Krieg, sagte Linken-Chefin Katja Kipping in Berlin. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel habe es in der Hand, "diesen unmoralischen Deal zu stoppen". Der "Spiegel" hatte berichtet, dass die Bundesregierung beim geplanten Export von mehr als 100 Patrouillen- und Grenzüberwachungsbooten mit rund 1,4 Milliarden Euro bürgen wolle.