Hamburg (dpa) - Nach einem Feuer in einem Hamburger Mehrfamilienhaus mit drei Toten sind die meisten verletzten Bewohner aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Insgesamt 26 leicht verletzte Menschen seien in der Klinik ambulant versorgt worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Zunächst seien die Ärzte davon ausgegangen, dass fünf von ihnen schwere Verletzungen durch Rauchvergiftungen davongetragen hätten. In dem Haus lebten etwa 30 Menschen.

Bei dem Brand im Stadtteil Eimsbüttel kamen am Mittwochabend eine 33-jährige Mutter sowie ihre beiden sechs und sieben Jahre alten Jungen ums Leben. Ein Sprecher der Feuerwehr sprach von einem der schlimmsten Brände seit Jahren. Nach ersten Erkenntnissen ging die Polizei von einen defekten Stromkasten als Ursache aus. Der Verteilerkasten nahe des Treppenhauses sei vermutlich durchgeschmort, worauf sich erheblicher Rauch in dem dreigeschossigen Haus ausgebreitet habe, sagte der Polizeisprecher.