Bamako (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat trotz der Verluste der Bundeswehr in Afghanistan weitere Kampfeinsätze für die Zukunft nicht ausgeschlossen.

Bei einem Besuch in Mali sagte sie am Donnerstag auf eine entsprechende Frage: "Wenn die europäischen Bündnispartner der Überzeugung sind, dass akut Hilfe gefragt ist, dann wissen wir, wie unsere Verantwortung innerhalb der europäischen Bündnisse beziehungsweise der Nato unter dem Dach der Vereinten Nationen ist."

Aber keine Krise könne ausschließlich durch Militär gelöst werden, betonte die Ministerin. "Jede Krise hat ein anderes Gesicht und eine andere Prägung."