Frankfurt/Main (AFP) Die Jewish Claims Conference hat den Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt zur Veröffentlichung der in seinem Salzburger Haus gefundenen über 60 Werke aufgefordert. "Der Fund muss öffentlich gemacht werden", erklärte Ruediger Mahlo, der Repräsentant der Claims Conference in Deutschland, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Voraussetzung für jede Restitution sei Offenlegung. Anders könnten Überlebende und deren Familien keine Ansprüche auf aus ihrem Besitz stammende Kunstwerke anmelden.