Paris (AFP) Der Fall des französischen Skandalbankers Jérôme Kerviel, der mit hochriskanten Geldgeschäften die Großbank Société Générale fast in den Ruin getrieben hätte, wird seit Donnerstag vor dem höchsten Gericht Frankreichs verhandelt. Der Kassationsgerichtshof befasste sich mit dem Revisionsantrag des 37-Jährigen, der zu drei Jahren Haft und einem Schadenersatz in Rekordhöhe von 4,91 Milliarden Euro verurteilt worden war. Sollte Kerviels Beschwerde abgelehnt werden, dann müsste er ins Gefängnis. Das Gericht gibt seine Entscheidung am 19. März bekannt.