Berlin (AFP) Der CSU-Bundesminister Hans-Peter Friedrich und sein SPD-Kabinettskollege Sigmar Gabriel haben widersprüchliche Angaben zum Fall Edathy gemacht. Friedrichs Sprecher Jens Teschke bestritt am Freitag in Berlin die Darstellung aus der SPD, wonach der damalige Innenminister Friedrich dem SPD-Chef im Herbst mitgeteilt habe, dass es möglicherweise zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen den SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy kommen könnte. Gabriel erinnere sich in diesem Punkt anders, sagte sein Sprecher Tobias Dünow in der Regierungs-Pressekonferenz.