Sotschi (dpa) - Medaillenhoffnung Felix Neureuther ist auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen noch in Deutschland in einen Autounfall verwickelt worden. Wie ein Sprecher des Deutschen Skiverbandes mitteilte, begab sich der 29-Jährige zu einer Untersuchung in München.

Dort sollte laut DSV festgestellt werden, ob er ein Schleudertrauma erlitten hat. Wie und wann der WM-Zweite im Slalom nun nach Sotschi reist, war nicht klar. In den Flieger von München nach Frankfurt am Freitagmorgen stieg Neureuther nicht.

"Er ist auf schneeglatter Autobahn in der Nähe von Starnberg gegen die Leitplanke gefahren", sagte Christian Klaue, Sprecher des Deutschen Olympischen Sportbundes zu dem Unfall. "Er konnte die Fahrt selbst fortsetzen und ist jetzt in Behandlung."

Neben Maria Höfl-Riesch, die Gold in der Super-Kombination gewann, ist Neureuther die größte Medaillenhoffnung der deutschen Alpinen bei den Wettbewerben in Krasnaja Poljana. Dort soll er in der kommenden Woche in Riesenslalom und Slalom an den Start gehen.

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