Chicago (AFP) Wer mit seinem Baby wie mit einem Erwachsenen spricht, fördert die Lernfähigkeit am besten. Und fehlende Zusprache in den ersten beiden Lebensjahren ist oft ein Grund, aus dem Kinder aus sozial schwachen Familien im Einschulungsalter um bis zu zwei Jahre hinter ihren Altersgenossen her hinken. Das ergab eine Studie, die am Donnerstag beim Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS) in Chicago vorgestellt wurde. "Die Sprache muss reich und komplex sein", sagte eine der Autorinnen, die Psychologin Erika Hoff von der Florida Atlantic University.