Washington (AFP) Nach der Freigabe von Marihuana in Colorado hat die US-Regierung den Betreibern von Coffeeshops die Eröffnung von Bankkonten ermöglicht. Das Finanzministerium in Washington veröffentlichte am Freitag Richtlinien, wie Geldhäuser mit den staatlich lizenzierten Marihuana-Anbietern Geschäfte machen dürfen. Das Thema ist rechtlich äußerst heikel: Während Marihuana seit Jahresbeginn in Colorado und bald auch im Bundesstaat Washington vertrieben werden darf sowie 18 weitere Bundesstaaten das Rauschmittel für medizinische Zwecke freigegeben haben, stuft die Bundesregierung es weiter als illegale Droge ein.