Berlin (AFP) SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Forderungen aus der Union nach personellen Konsequenzen in seiner Partei im Fall Edathy zurückgewiesen. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, dessen Rücktritt mehrere Unionspolitiker gefordert hatten, habe sich in der Angelegenheit "absolut korrekt" verhalten, sagte Gabriel am Montag nach Beratungen der SPD-Spitzengremien in Berlin. Gabriel schloss zudem aus, dass der damalige SPD-Abgeordnete Sebastian Edathy von der Parteiführung vor möglichen Ermittlungen gewarnt worden sei. Solche "Unterstellungen" seien "abwegig und diffamierend", sagte Gabriel.