Straßburg (AFP) Wegen ihrer Ablehnung der Homo-Ehe sind 13 französische Bürgermeister vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen. Die kommunalen Oberhäupter, die keine Homosexuellen trauen wollen, fechten eine Entscheidung des französischen Verfassungsrates an, wie einer der Bürgermeister am Montag in Straßburg sagte. Der Verfassungsrat in Paris hatte im Oktober eine Klage von Bürgermeistern abgewiesen, die gefordert hatten, die Trauung von Schwulen und Lesben unter Berufung auf ihre "Gewissensfreiheit" verweigern zu dürfen.