Berlin (dpa) - Die zweitgrößte deutsche Krankenkasse, Barmer GEK, hat eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Mittelfristig würden 3500 Stellen abgebaut, teilte der Vorstandsvorsitzende Christoph Straub mit.

Bislang hat die Kasse etwa 15 000 Beschäftigte. Betriebsbedingte Kündigungen schloss er in einem ARD-Interview nicht ausdrücklich aus. Die Zahl der Geschäftsstellen soll von rund 800 auf etwa 400 reduziert werden. Die Kasse werde stattdessen in Telefon- und Onlineservices investieren, kündigte Straub an. Immer mehr Versicherte nutzten Telefon und Internet statt der Filialen für ihre Anliegen.

Barmer-Geschäftsbericht 2012