Mexiko-Stadt (AFP) Der mexikanische Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán sieht nach seiner Festnahme einer langjährigen Gefängnisstrafe entgegen, offenbar aber keinem Verfahren wegen Mordes. Aus Kreisen des mexikanischen Justizministeriums hieß es, Guzmán werde zunächst den Rest seiner 20-jährigen Haftstrafe verbüßen müssen, der er sich einst durch Flucht nach acht Jahren im Gefängnis entzogen habe. Darüber hinaus müsse er sich wahrscheinlich wegen Drogenschmuggels, illegaler Finanzgeschäfte, organisiertem Verbrechen und wegen des Besitzes von Militärwaffen verantworten, nicht aber wegen Mordes.