Sotschi (dpa) - Streckenbauer Hermann Tilke hat keine Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung des Formel-1-Kurses im Olympia-Park von Sotschi für das Russland-Debüt der Königsklasse im Oktober.

"Alles ist im Plan", sagte der Aachener Ingenieur der Nachrichtenagentur dpa. Weite Teile der Anlagen seien bereits vorhanden, die Restarbeiten sollen nach dem Ende der Paralympics zügig abgeschlossen werden. "Es ist eine sehr schnelle Strecke geworden", erklärte Tilke.

Der 5,853 Kilometer lange Kurs führt durch den Olympia-Park am Schwarzen Meer entlang. "Das Ziel war, mit den Kameras an der Strecke diese tollen Anlagen zu zeigen", sagte Tilke. Der 59-Jährige, der bereits eine Reihe von Strecken für die Formel 1 entworfen hat, geht fest von einem Gelingen des ersten Grand Prix in Russland am 12. Oktober aus. "Ich denke, dass es sehr viel Begeisterung für den Motorsport gibt", sagte Tilke und versprach: "Das wird eine ganz besondere Atmosphäre sein, die sicherlich einzigartig ist."

Das Rennen in Sotschi ist der 16. von 19 WM-Läufen in diesem Jahr. Die Veranstalter haben mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone einen Vertrag bis 2020 abgeschlossen. Der Bau der Strecke kostet Medienberichten zufolge rund 250 Millionen Euro.

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