Düsseldorf (dpa) - Die zwangsweise Senkung der Wasserpreise in Berlin war rechtmäßig. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht verkündet.

Damit bekam das Bundeskartellamt Recht, das die Preissenkung um rund 18 Prozent angeordnet hatte (Az.: VI-2 Kart 4/12). Die Entscheidung hat Pilotcharakter für die Wasserversorger in Deutschland.

Weil die Berliner Wasserbetriebe bei ihren Kunden privatrechtliche Entgelte statt öffentlich-rechtliche Gebühren erheben, unterliegen sie der Aufsicht des Kartellamts, befand das Gericht. Auch der Umfang der Preissenkung sei gerechtfertigt.