Bonn (AFP) Das Bundeskartellamt hegt Bedenken gegen den geplanten Kauf der Springer-Programmzeitschriften durch die Essener Funke Mediengruppe und knüpft dessen kartellrechtliche Freigabe an weitere Bedingungen. Ein Vorschlag der Beteiligten zum Weiterverkauf verschiedener Titel reiche "in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung" nicht aus, teilten die Wettbewerbshüter am Dienstag in Bonn mit. "Eine Lösung der wettbewerblichen Probleme ist aus unserer Sicht nach wie vor möglich", erklärte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt. "Hier besteht aber noch deutlicher Verbesserungsbedarf."