Hamm (AFP) Bei als "B-Ware" angebotenen Verbrauchsgütern darf der Verkäufer die gesetzliche Gewährleistungsfrist nur dann auf weniger als zwei Jahre verkürzen, wenn es sich tatsächlich um gebrauchte Ware handelt. Bei lediglich nicht mehr original verpackter oder nur einmal ausgepackter Ware sei dagegen eine solche Verkürzung nicht statthaft, befand das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Solche Ware dürfe zwar als "B-Ware" verkauft werden - aber nicht mit verkürzter Gewährleistungsfrist, da es nicht um gebrauchte Ware handle. (Az: 4 U 102/13)