Washington (dpa) - Die USA, die UN und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International haben das ugandische Gesetz zur Verfolgung Homosexueller scharf kritisiert. Das "widerliche" Gesetz sei mehr als ein Affront und eine Gefahr für die Gemeinschaft der Homosexuellen, teilte das Weiße Haus mit. Amnesty International bezeichnete das Gesetz als "gigantischen Rückwärtsschritt" für Uganda. Ugandas Präsident Yoweri Museveni unterzeichnete trotz aller Warnungen und Proteste das umstrittene Gesetz, das lange Haftstrafen für Schwule und Lesben in dem ostafrikanischen Land vorsieht.