Berlin (dpa) - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat vor verfrühter Euphorie bei den Silberpfeilen gewarnt.

"Wir haben einen guten Test gehabt, das ist aber kein Grund, um in Jubel zu verfallen. Wir können vorsichtig optimistisch sein", sagte er vor den abschließenden Formel-1-Testfahrten in Bahrain in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.

Sein Team ist nach acht von zwölf Testtagen die meisten Kilometer gefahren, während vor allem Weltmeister Red Bull mit riesigen Problemen zu kämpfen hatte. "Trainingsweltmeister hat es schon viele gegeben. Es geht darum, dass wir das beim ersten Rennen an dem Sonntag in Melbourne auch umsetzen können", betonte Wolff und wies darauf hin, dass auch der neue Mercedes bei längeren Runs immer wieder stehengeblieben sei.

Allerdings gelang es den Silberpfeilen als erstem Team, eine Rennsimulation bei den bisherigen Tests zu absolvieren. Bei einer simulierten Qualifikationsrunde stellte Nico Rosberg in der vergangenen Woche die Testbestzeit der insgesamt vier Tage auf dem Grand-Prix-Kurs in Bahrain auf. Dort wird auch von Donnerstag bis Sonntag gefahren. Der Saisonauftakt ist am 16. März in Australien.