Moskau (AFP) Nach dem Machtwechsel in der Ukraine stellt die russische Regierung weitere Finanzhilfen für Kiew infrage. Moskau sei rechtlich nicht verpflichtet, die restlichen Mittel aus dem im Dezember vereinbarten Milliardenpaket freizugeben, sagte der stellvertretende Finanzminister Sergej Storschak am Dienstag dem TV-Sender Rossija 24. Russland hatte der Ukraine im Dezember eine Unterstützung in Höhe von 15 Milliarden Dollar zugesagt und eine erste Tranche von drei Milliarden Dollar freigegeben. Nach den politischen Umwälzungen in Kiew setzte Moskau die Überweisung weiterer Milliarden jedoch aus.