Berlin (dpa) - Der Bund und die ostdeutschen Länder stellen deutlich mehr Geld für die Entschädigung ehemaliger DDR-Heimkinder bereit. Der 40-Millionen-Euro-Hilfsfonds solle auf rund 200 Millionen Euro aufgestockt werden, kündigte Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, an. Wer Geld aus dem Fonds erhalten wolle, müsse das spätestens bis Ende September anmelden. Ehemalige Heimkinder, die Spätfolgen nachweisen können, bekommen Geld unter anderem für Beratungen und Therapien oder Rentenersatzleistungen.