Köln/Mainz (dpa) - Weiberfastnacht, 11 Uhr 11: Pünktlich wie es sich gehört hat der unvermeidliche Frohsinnsausbruch in den rheinischen Karnevalshochburgen seinen Lauf genommen.

In Düsseldorf stürmten die Möhnen (Weiber) das Rathaus und setzten den Bürgermeister gefangen. In Köln ließ das Dreigestirn die Narren los. In Mainz gingen die Weiber auf Krawattenjagd.

Im Südwesten übernahmen vielerorts die Mäschgerle das Zepter. Sie kennen den Donnerstag vor Aschermittwoch als den "Schmotzigen Dunschdig". Die schwäbisch-alemannische Fastnacht beginnt bereits vor Sonnenaufgang mit Musik und viel Krach. Später ziehen die Narren in vielen Städten durch die Straßen und "befreien" Schulen, Kindergärten oder Firmen.