Wien (dpa) - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien berät in dieser Woche erneut über das umstrittene iranische Atomprogramm. Dazu kommt am Montag der Gouverneursrat der Organisation zusammen.

Die Vertreter aus 35 Staaten wollen bis zum Freitag unter anderem besprechen, welche Staaten sich mit welchem Betrag an den Zusatzkosten für die erweiterten Inspektionen im Iran beteiligen. Sie werden auf 5,5 Millionen Euro geschätzt. Deutschland hat ähnlich wie die USA 750 000 Euro in Aussicht gestellt. Die erweiterten Inspektionen sind Teil der Vereinbarungen der UN-Vetomächte mit dem Iran. Damit soll der friedliche Charakter des iranischen Atomprogramms intensiver denn je überprüft werden.