München (AFP) Die Bundesregierung erkennt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" die hohen deutschen Exportüberschüsse erstmals als Problem an. In ihrer Mittwochsausgabe zitiert die Zeitung aus einem internen Papier des Wirtschaftsministeriums. Darin werde erstmals ohne Einschränkungen anerkannt, dass "exzessive und dauerhafte Ungleichgewichte" in den Handelsbilanzen einzelner europäischer Staaten "schädlich für die Stabilität der Eurozone" seien. Es sei deshalb richtig, dass die EU-Kommission solche Ungleichgewichte genau untersuche.