Munster (AFP) Die bei der Zerstörung der syrischen Chemiewaffen anfallenden Reststoffe sollen im Juni nach Deutschland gebracht und dort vernichtet werden. Insgesamt werden rund 370 Tonnen Hydrolysat bei der Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten (GEKA) im niedersächsischen Munster erwartet, wie die bundeseigene Firma am Mittwoch mitteilte. Die Bundesregierung hatte im Januar zugesagt, im Rahmen der internationalen Operation zur Zerstörung der Chemiewaffen das Hydrolysat zu entsorgen.