Paris (AFP) Die New Yorker Freiheitsstatue unter Wasser, ebenso das Opernhaus von Sydney, der Londoner Tower und der Touristenmagnet Venedig: Der Klimawandel könnte dramatische Folgen für zahlreiche Weltkulturerbestätten haben. Von den mehr als 700 UNESCO-Stätten könnten wegen des steigenden Meeresspiegels in 2000 Jahren knapp 140 überflutet sein, heißt es in einer am Mittwoch im Fachblatt "Environmental Research Letters" veröffentlichten Studie. Betroffen wären auch die Gefängnisinsel Robben Island, auf der der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela fast 18 Jahre lang eingesperrt war, und das Friedensdenkmal im japanischen Hiroshima.