Berlin (dpa) - Die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel lässt ihre Haltung zu Sanktionen gegen Russland als Konsequenz aus der Krim-Krise offen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier bemühten sich um einen politischen Ausweg aus der bedrohlichen Situation in der Ukraine. Er machte deutlich, dass Deutschland von Sanktionen absehen wolle, wenn noch heute eine internationale Kontaktgruppe zur Lösung des Konflikts gebildet werden würde. Ansonsten würde das Thema Sanktionen morgen Thema des EU-Sondergipfels in Brüssel sein.