Sotschi (SID) - Ohne konkretes Medaillenziel, aber mit reichlich Hunger auf Erfolge starten die 13 Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in die 11. Winter-Paralympics in Sotschi (7. bis 16. März). "Wir können mit den Besten mithalten und werden sicher nicht abstürzen", sagte Chef de Mission Karl Quade dem SID: "Die Russen werden am Ende deutlich vorne liegen. Wir wollen versuchen, an unser Ergebnis von Vancouver heranzukommen. Wir schicken eine kleine, aber feine Mannschaft nach Sotschi."

Vor vier Jahren sammelte das deutsche Team in Kanada insgesamt 13 Goldmedaillen und war am Ende die erfolgreichste Mannschaft - allerdings haben mit Gerd Schönfelder und Verena Bentele seitdem zwei Stars der Szene ihre Karriere beendet. In Sotschi ruhen die größten Hoffnungen auf Edelmetall unter anderem bei Andrea Rothfuss und Anna Schaffelhuber (Ski alpin) sowie Andrea Eskau (Ski nordisch und Biathlon).

"Ganz klar Gold. Das ist mein Traum und mein Ziel. Gold fehlt mir noch in meiner Sammlung. Es wird Zeit", sagte Rothfuss, die in Vancouver im Slalom und Riesenslalom jeweils Silber holte, dem SID. Das "Küken" innerhalb der deutschen Mannschaft ist Anna-Lena Forster mit 18 Jahren, die Erfahrenste Eskau (42 Jahre).