Gera (dpa) - Für den Tod eines zwei Jahre alten Mädchens nach einer Routine-OP hat das Landgericht Gera einen Narkosearzt zu einer Geldstrafe von 11 700 Euro verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen drei Behandlungsfehlern der fahrlässigen Tötung schuldig. Das Kind hatte 2010 nach der OP einen Sauerstoffmangel erlitten, der zunächst unbemerkt blieb. Es starb drei Tage später an Hirnschäden. Wenn das Kind zeitnah in eine Klinik gebracht worden wäre, hätte das vermieden werden können, hieß es in der Urteilsbegründung.