Grosseto (dpa) - Deutsche Unfallexperten werden am Mittwoch das verunglückte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" in Italien inspizieren. Das bestätigte eine Sprecherin des Gerichts im italienischen Grosseto.

Die Untersuchungen stünden jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Prozess gegen Kapitän Francesco Schettino, der seit dem vergangenen Jahr in Grosseto stattfindet. Weitere Details wie die Uhrzeit der Untersuchung wurden zunächst nicht bekannt.

NDR Info hatte zuvor berichtet, dass Mitarbeiter der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) dabei helfen sollen, die Havarie des Kreuzfahrtschiffes vor der italienischen Insel Giglio vom Januar 2012 aufzuklären. "Aufgrund der hohen Anzahl deutscher Opfer haben wir ein begründetes Interesse an der Untersuchung des Unfalls", sagte BSU-Direktor Volker Schellhammer dem Sender.

Bei dem Unglück waren 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter 12 Deutsche.