Herzogenaurach (dpa) - Der starke Euro und das schwache Golfgeschäft haben das Wachstum des Sportartikel-Herstellers Adidas im vergangenen Jahr gebremst.

Der Konzernumsatz sank 2013 um 2,6 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz in Herzogenaurach mit.

Bereinigt um Währungseffekte kletterten die Erlöse dagegen um 3 Prozent. Unter dem Strich blieben Adidas zwar 787 Millionen Euro und damit fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Vorstand geht aber davon aus, dass der starke Euro das Geschäft auch im Jahr der Fußball-WM in Brasilien belasten wird. Adidas erwartet in diesem Jahr währungsbereinigt ein hohes einstelliges Umsatzwachstum, der Nettogewinn soll auf 830 bis 930 Millionen Euro klettern.