Genf (AFP) Die syrische Führung setzt nach Angaben einer von der UNO beauftragten Untersuchungskommission zunehmend auf Hunger und Belagerung als Mittel im Bürgerkrieg. Mehr als 250.000 Menschen seien in Syrien Opfer von Belagerungen, sie seien wehrlos dem Dauerbeschuss von Artillerie und Luftwaffe ausgesetzt, berichtete die vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte unabhängige Syrien-Kommission am Mittwoch in Genf. Den Opfern bleibe oft nur die "Wahl zwischen Hunger oder Kapitulation".