Göttingen (AFP) Astronomen haben erstmals das Auseinanderbrechen eines Asteroiden beobachtet, der vor seinem Zerfall nicht mit einem anderen Himmelskörper zusammengestoßen war. Dem kosmischen Brocken wurde wahrscheinlich seine zunehmende Drehgeschwindigkeit zum Verhängnis, wie das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) am Donnerstag in Göttingen mitteilte. Mit Hilfe des Weltraumteleskops "Hubble" war es einem Forscherteam unter Beteiligung des MPS gelungen, den fortschreitenden Zerfall des Asteroiden P/2013 R3 über Monate zu dokumentieren und rückblickend zu rekonstruieren.