Berlin (AFP) Der deutsche Einzelhandel rechnet mit negativen Folgen eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro für strukturschwache Regionen in Ostdeutschland. Für mittelständische, zumeist familiengeführte Einzelhändler stelle eine solche Lohnuntergrenze ein "besonders hohes Risiko" dar, erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) in seiner Stellungnahme für den "Branchendialog" des Arbeitsministeriums zum Mindestlohn, wie die Zeitung "Welt" (Donnerstagsausgabe) berichtete. Es sei zu befürchten, dass viele Kleinunternehmer ihre Geschäfte schließen müssten.