Wiesbaden (dpa) - Viele Hallen- und Freibäder geraten angesichts der kommunalen Finanznot in Schwierigkeiten oder müssen schließen. Das bedroht nach Einschätzung der DLRG die Schwimmfähigkeit der Deutschen. Weniger Bäder bedeuteten auch weniger Ausbildung zum Schwimmen. Das sagte der Ehrenpräsident der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Klaus Wilkens. Am Ende der vierten Klasse erreichen Wilkens zufolge derzeit bundesweit gerade 50 Prozent der Schüler das Freischwimmerabzeichen. Ende der 1980er Jahre seien es noch mehr als 90 Prozent gewesen.