München (dpa) - Mit Urheberrechts-Forderungen gegen mehrere namhafte Handy-Hersteller beschäftigt sich heute das Oberlandesgericht München. Die deutsche Zentralstelle für private Überspielungsrechte verlangt von Sony, Motorola, Nokia und Samsung Vergütungen für sogenannte Musik-Handys mit und ohne Audio-Speichermöglichkeit. Dabei dürfte es um eine Millionen-Summe gehen. Unter anderem wird sich das Gericht mit der Frage befassen, ob die Handys für die Vervielfältigung von Musikaufnahmen geeignet und "erkennbar bestimmt" waren.