Stuttgart (dpa) - Im Prozess gegen mehrere ehemalige Vorstände der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vor dem Landgericht Stuttgart zeichnet sich in Teilen der Anklage eine Entlastung ab.

Der Vorsitzende Richter hatte sich zuvor vorläufig der Meinung eines Gutachters angeschlossen, wonach Geschäfte mit Zweckgesellschaften in den Geschäftsberichten 2005 und 2006 nicht grundsätzlich falsch dargestellt worden waren.

Nun bereite die Kammer eine Verfügung vor, auf deren Basis die Staatsanwaltschaft eine Einstellung des Verfahrens in diesem Teilkomplex beantragen könne, erklärte der Richter am Donnerstag.

Eine abschließende Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen. Am Donnerstag drehte sich das Verfahren zunächst um den zweiten Vorwurf - die Frage, ob die Manager die Schieflage im Geschäftsbericht 2008 verschleiert hatten.