Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom ist 2013 dank des boomenden US-Geschäfts erstmals seit Jahren wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt.

Dank der dortigen Übernahme von MetroPCS und einer aggressiven Strategie zur Kundengewinnung sowie solider Geschäfte auf dem Heimatmarkt stieg der Umsatz um 3,4 Prozent auf 60,1 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte.

Wegen der hohen Investitionen sank der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen allerdings um gut drei Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Mit diesen Kennzahlen erfüllte die Telekom die Erwartungen am Markt. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 930 Millionen Euro nach einem Verlust von 5,35 Milliarden Euro im Vorjahr. Damals hatten die Bonner allerdings milliardenschwere Wertminderungen auf die amerikanische Mobilfunksparte T-Mobile US vorgenommen.

Telekom-Mitteilung