Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich nach seiner Talfahrt in der vergangenen Woche am Montag stabilisiert. Bis zur Mittagszeit verlor der Leitindex 0,08 Prozent auf 9343 Punkte, nachdem er in der vergangenen Woche rund dreieinhalb Prozent eingebüßt hatte.

"Die Anleger sind weiterhin sehr nervös", sagte Händler Jürgen Jänsch von der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Er verwies darauf, dass der Dax zum Handelsstart zeitweise unter 9300 Punkte gesunken war. Auslöser seien die weiter anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung in der Ukraine sowie die enttäuschenden Exportzahlen aus China.

Der MDax gab zum Wochenstart um 0,32 Prozent auf 16 603 Punkte nach, der TecDax verlor 0,13 Prozent auf 1272 Punkte. Der EuroStoxx 50 legte unterdessen um 0,63 Prozent zu.

China verzeichnete im Februar erstmals seit elf Monaten wieder ein Defizit in der Handelsbilanz. Zudem gab die chinesische Landeswährung Yuan zu Wochenbeginn abermals spürbar nach. Die Notenbank hatte den Yuan-Referenzkurs zuvor bereits deutlich abgewertet. Die Wirtschaftsschwäche Chinas belastete im Dax vor allem die Papiere von K+S, die um 1,81 Prozent nachgaben. Die Aktien von ThyssenKrupp sanken um 1,15 Prozent. Die Anteilsscheine von Bayer hingegen waren Favorit im Leitindex mit plus 1,08 Prozent. Allerdings hatten sie am Freitag knapp 3 Prozent eingebüßt.

Mit Bilanzen und Ausblicken standen in der zweiten Reihe der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise sowie der Kohlenstoffspezialist SGL im Blick der Anleger. Die Anteilsscheine von Symrise stiegen nach anfänglichen Verlusten um 1,11 Prozent, während SGL im MDax 3,30 Prozent einbüßte.