Frankfurt/Main (dpa) - Die Verlagerung des Bundesbank-Goldes nach Deutschland hat bislang 600 000 Euro gekostet. Eine Sprecherin der Notenbank in Frankfurt bestätigte am Montag entsprechende Angaben des "Spiegel".

Die Summe umfasst Transport, Versicherung und das Umschmelzen der Barren. Der Großteil der deutschen Goldreserven lagert aus historischen Gründen im Ausland, vor allem in den USA.

Die Bundesbank will bis 2020 die Hälfte des Goldschatzes von fast 3400 Tonnen in heimischen Tresoren unterbringen. Zu den Gesamtkosten machte die Bundesbank keine Angaben. 2013 wurden 37 Tonnen Gold nach Deutschland geholt, in diesem Jahr sollen es deutlich mehr sein.

Mitteilung Bundesbank vom 20.1.14

Bundesbank zu Goldreserven

Geschäftsberichte Bundesbank

Aktueller Wert Goldreserven Bundesbank

Bundesbank zum Lagerstellenkonzept 16.1.13