München (AFP) Im Steuerbetrugsverfahren gegen Uli Hoeneß wirft die Staatsanwaltschaft dem FC-Bayern-Präsident nun auch vor, zu Unrecht so genannte Verlustvorträge geltend gemacht zu haben. Dabei handelt es sich Verluste, die in früheren Steuerjahren in einer bestimmten Einkommensart angefallen sind und die in folgenden Jahren mit Gewinnen in der selben Einkunftsart steuermindernd verrechnet werden dürfen. Es ist aber unzulässig, Verluste etwa aus Devisengeschäften mit Gewinnen aus anderen Einkunftsarten - etwa Kapitalerträge - zu verrechnen.