München (dpa) - Unter großem Andrang hat in München der mit Spannung erwartete Steuerprozess gegen Uli Hoeneß begonnen. Der Präsident des FC Bayern soll mit Konten in der Schweiz Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.

Damit droht dem 62-Jährigen eine Haftstrafe. Eine Kernfrage des Verfahrens wird dabei sein, ob die Wirtschaftskammer am Landgericht München II unter Vorsitz von Richter Rupert Heindl die Selbstanzeige von Hoeneß von Anfang 2013 ganz oder wenigstens teilweise anerkennt.

Vier Verhandlungstage sind angesetzt. Wenn nichts dazwischen kommt, soll es am Donnerstag ein Urteil geben. Ein großes Medieninteresse begleitet den Prozess.