Doral (dpa) - Tiger Woods muss weiter auf seinen 80. Sieg auf der PGA Tour warten. Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger aus den USA hatte im Finale der World Golf Championships in Florida erneut mit Rückenproblemen zu kämpfen und brach ein.

Der 38 Jahre alte US-Profi spielte nur eine 78er Runde und fiel mit insgesamt 293 Schlägen vom vierten auf den 25. Rang zurück. Den Sieg bei dem mit neun Millionen Dollar dotierten Turnier in Doral sicherte sich Patrick Reed. Der erst 23 Jahre alte Profi aus den USA gewann mit 284 Schlägen vor Bubba Watson aus den USA und dem Waliser Jamie Donaldson (beide 285). Reed kassierte für seinen dritten und bisher größten Erfolg auf der US-Tour 1,53 Millionen Dollar.

"Wenn ich mich gut fühle, kann ich tatsächlich ziemlich anständig schwingen", sagte ein enttäuschter Woods über seine Rückenprobleme. "Aber wenn ich mich so wie jetzt fühle, ist es ein wenig hart." Der 14-malige Majorsieger quälte sich mit Schmerzen über die 18 Spielbahnen. In der Vorwoche musste er in Palm Beach Gardens die Finalrunde wegen Rückenproblemen aufgeben.

Deutschlands Nummer eins Martin Kaymer hatte nach Runden von 75, 80, 73 und 75 Schlägen zu keiner Zeit etwas mit dem Sieg zu tun. Für den 29-Jährigen aus Mettmann reichte es beim Turnier der besten 68 Spieler der Welt mit 303 Schlägen nur zum geteilten 58. Rang.

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