Onagawa (AFP) Der Gedanke an seine verschollene Frau lässt Yasuo Takamatsu keine Ruhe. Der 57-Jährige steht auf einem kleinen Boot und schnallt sich seine Sauerstoffflasche um. Erst im November begann er seine Tauchausbildung, um drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami vor der japanischen Ostküste nach der Leiche seiner Frau zu suchen. Mehr als 18.000 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe am 11. März 2011 ums Leben. 2636 von ihnen wurden bis heute nicht gefunden, so wie Takamatsus Frau Yuzko.