Bogotá (AFP) Aus den Parlamentswahlen in Kolumbien ist die rechtsgerichtete Drei-Parteien-Koalition von Staatschef Juan Manuel Santos als stärkste Kraft hervorgegangen. Wie die Wahlbehörde in Bogotá am Sonntagabend nach der Auszählung von 77 Prozent der Stimmen mitteilte, kann die Regierungskoalition mit 45 der insgesamt 102 Sitze im Senat rechnen. Das Oppositionslager wird künftig von der neuen Partei des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe angeführt, die den Angaben zufolge auf 21 Sitze kommt. Uribe wurde auch selbst als Senator gewählt. Damit kehrt in Kolumbien zum ersten Mal ein Ex-Staatschef auf die politische Bühne zurück.