München (dpa) - Einen Tag nach der italienischen Unicredit legt auch die deutsche Tochter Hypovereinsbank (HVB) die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. Zuletzt belastete die Zinsflaute die Geschäfte der Hypovereinsbank.

In den ersten neun Monaten 2013 hatte sie unter dem Strich noch 1,1 Milliarden Euro verdient, nach 1,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Bei der Bilanzvorlage dürfte auch der geplante Umbau des Privatkundengeschäfts zur Sprache kommen.

HVB-Chef Theodor Weimer hatte in einem Zeitungsbericht Filialschließungen angekündigt, weil viele Kunden für Bankgeschäfte mittlerweile lieber das Internet, Tablets und Smartphones als die Filialen nutzten. Die Unicredit hatte im vergangenen Jahr wegen Milliarden-Abschreibungen und einer hohen Risikovorsorge einen gigantischen Verlust von 14 Milliarden Euro verbucht. Der Bank machen Probleme in Osteuropa und der italienischen Wirtschaft zu schaffen.

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