München (AFP) Der Fall des FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß wirkt sich nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) negativ auf die im Aufsichtsrat des Fußballclubs vertretenen Unternehmen aus. Es sei "sicherlich nicht von Vorteil", in den Medien ständig mit Hoeneß' Straftat in Verbindung gebracht zu werden, sagte SdK-Vorstandsmitglied Daniel Bauer am Mittwoch zu "Handelsblatt Online". Die Konzerne dürften es künftig zudem schwer haben, bei Verfehlungen ihrer Mitarbeiter konsequent zu sein, wenn sie dies im Fall Hoeneß nicht seien.