München (AFP) Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß wollte nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" von dem zwischenzeitlich geplanten Steuerabkommen mit der Schweiz profitieren. Wie das Blatt am Mittwoch unter Berufung auf nicht näher genannte "Ermittlungsergebnisse" berichtete, errechnete seine Schweizer Bank für ihn in diesem Zusammenhang eine einmalig zu zahlende Summe von 6,3 Millionen Euro. Damit wären ihm wahrscheinlich Abgaben in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro erspart geblieben.