Düsseldorf (dpa) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon verdient wie die gesamte Branche wegen der Energiewende und der Konjunkturschwäche in Südeuropa deutlich weniger Geld. Für die Jahresbilanz des Unternehmens in Düsseldorf rechnen Analysten mit einer Halbierung des Gewinns.

Allerdings kann sich Eon auf ein recht starkes Auslandsgeschäft etwa in der Türkei, Russland und Brasilien stützen. Rückläufige Geschäfte im vergangenen Jahr hatten auch die anderen großen Energiekonzerne gemeldet. Der Eon-Konkurrent RWE stürzte wegen hoher Abschreibungen auf Kraftwerke sogar tief in die roten Zahlen.

Übertragung der Pressekonferenz